pic_bankanlage
Eine Anleihe (Renten-Papier; Bond, Schuldverschreibung, Obligation) ist ein Wertpapier, welches i.d.R. dem Anleger Zinsen und die Rückzahlung zum Nominalwert verbrieft. Im Insolvenzfall sind Unternehmensanleihen gegenüber Aktien bevorrechtigt. Viele Anleihen werden an der Börse gehandelt. Sie werden in erster Linie von Staaten, staatlichen Organisationen oder Unternehmen aufgelegt, um sich Kapital zu besorgen. Die Bonität des Emittenten spielt hier eine wichtige Rolle. In der Regel kann man sagen, je höher die Rendite desto höher auch das Risiko – hier sind sog. „Ratings“ hilfreich, um die „Sicherheit“ einer Anleihe zu bestimmen. Allerdings kann sich das Rating während der Laufzeit der Anleihe sowohl positiv wie negativ verändern. Unternehmensanleihen, auch „Corporates“ oder „Corporate Bonds“ genannt werden von deutschen oder internationalen Unternehmen begeben.
Aktien sind Wertpapiere, welche einen Anteil an einer Aktien-Gesellschaft verbriefen. Das Unternehmen beteiligt i.d.R. die Aktionäre am Unternehmensgewinn durch Zahlung einer Dividende.
Aktien werden normalerweise an den Börsen gehandelt und unterliegen Kursschwankungen. Neben der Dividendenzahlung bieten Aktien für viele Kapitalanleger gerade durch mögliche Kurssteigerungen ein höheres Renditepotential gegenüber anderen Kapitalanlagen. Viele Faktoren wirken auf den Aktienkurs ein: Finanzstärke, Gewinnsituation, Zukunftsperspektiven … aber auch ganz normale Marktrisiken (Finanzkrise, €-Krise, Schuldenkrise…..) spielen gerade am Aktienmarkt ein erhebliche Rolle. Aktien sind für gut informierte und langfristig orientierte Anleger geeignet.